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Greens in Regulation (GIR): Bedeutung und Berechnung

Aktualisiert am 9. September 2026 · Timo Gede

Ein Grün in Regulation (Green in Regulation, GIR) hast du getroffen, wenn dein Ball nach Par minus zwei Schlägen auf dem Grün liegt. Auf einem Par 4 heißt das: nach dem zweiten Schlag. Die beiden übrigen Schläge sind im Par als Putts vorgesehen – wer das Grün in Regulation trifft, hat also zwei Putts für ein Par zur Verfügung.

Grün in Regulation = Ball liegt nach (Par − 2) Schlägen auf dem Grün

Die Tabelle je Par

LochGrün getroffen nachVerbleibende Putts fürs Par
Par 31 Schlag2
Par 42 Schlägen2
Par 53 Schlägen2

Warum genau zwei Schläge übrig bleiben

Das Par eines Lochs setzt sich aus einem gedachten Schlagplan bis zum Grün plus zwei Putts zusammen. Ein Par 4 ist also als Abschlag, Annäherung und zwei Putts gedacht, ein Par 5 als Abschlag, zwei Schläge zum Grün und zwei Putts. Genau diese zwei Putts sind der Grund für die Formel „Par minus zwei“. Wie sich das Par nach Länge unterscheidet, erklärt Unterschied Par 3, Par 4 und Par 5.

Was als Treffer zählt

GIR und dein Ergebnis auf dem Loch

Ein getroffenes Grün ist kein garantiertes Par, sondern eine gute Ausgangslage: Zwei Putts bedeuten Par, ein Putt ein Birdie, drei Putts ein Bogey. Die Begriffe dazu stehen in Birdie, Eagle und Bogey erklärt. In der Stableford-Wertung schlägt sich das direkt in Punkten nieder, denn die Punkte je Loch ergeben sich aus dem Netto-Ergebnis:

Stableford-Punkte = max(0, 2 − (Netto-Schläge − Par))

Ein Par ohne Vorgabenschlag bringt damit 2 Punkte, ein Birdie 3. Den vollständigen Rechenweg zeigt Stableford-Punkte berechnen.

GIR ist keine Handicap-Größe

So nützlich die Quote fürs Training ist – in die Vorgabenrechnung geht sie nicht ein. Aus einer vorgabenwirksamen Runde entsteht ausschließlich über die Schlagzahl ein Score Differential:

Score Differential = (Score − Course Rating) × 113 / Slope

Der Handicap-Index bildet sich anschließend aus den besten 8 der letzten 20 Differentials. GIR taucht darin an keiner Stelle auf. Deinen Index kannst du mit dem Handicap-Rechner nachrechnen.

GIR auf der Runde notieren

Ein Häkchen pro Loch genügt, zusammen mit dem getroffenen Fairway und der Puttzahl. Wie sich daraus eine belastbare eigene Statistik ergibt, steht in Golf-Statistik führen: Fairways, GIR und Putts.

Hinweis: Diese Erklärung ist inoffiziell. Verbindlich für dein Handicap ist die Führung durch deinen Heimatclub bzw. den DGV.

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Häufige Fragen

Was bedeutet Greens in Regulation?

Greens in Regulation (GIR) bezeichnet ein Grün, das nach Par minus zwei Schlägen getroffen wurde. Auf einem Par 4 liegt der Ball dafür nach dem zweiten Schlag auf dem Grün, auf einem Par 3 nach dem ersten, auf einem Par 5 nach dem dritten.

Wie berechnet man GIR?

Pro Loch prüfst du: Liegt der Ball nach (Par − 2) Schlägen auf dem Grün? Die GIR-Quote einer Runde ist die Zahl dieser Treffer geteilt durch die gespielten Löcher.

Zählt ein Chip aufs Grün als GIR?

Nein. Es zählt nur, wo der Ball nach Par minus zwei Schlägen liegt. Ein Chip, der auf einem Par 4 erst mit dem dritten Schlag auf dem Grün ankommt, ist kein Grün in Regulation – ein Par ist trotzdem möglich.